Natur, Geduld, Vertrauen und Gold
Unsere Philosophie des Weinmachens, in vier Worten.


Natur
Der erste Schritt ist die Lese: Ein Jahr endet, ein neues beginnt. Die Lese verbindet Weinberg und Keller. Alles summt, und die Luft ist erfüllt vom süßen Duft der Trauben. Wir lesen alle Trauben von Hand; sie kommen unversehrt im Weingut an und werden behutsam gepresst. Wie die Lese ausfällt, wissen wir nie — mehr denn je hängen wir von der Natur und ihrer Unberechenbarkeit ab.

Geduld
Langsam gepresst, 5 bis 24 Stunden lang; langsam vergoren, 2 bis 12 Monate lang. Ein Jahr lang pflegen wir die Rebe für die besten Trauben, ein Jahr lang arbeiten wir im Keller am besten Wein. Unser wichtigstes Werkzeug sind Zeit und Geduld: Wir lassen den Wein sich entwickeln und zu sich selbst finden.

Vertrauen
Wir wirken nicht auf den Wein ein, wir wirken um ihn herum. Das heißt, wir schaffen ein Umfeld, dem wir vertrauen. Unser Keller aus dem 12. Jahrhundert beherbergt eine einzigartige, natürlich vorhandene Kultur aus Enzymen und Hefen; sie hilft den Weinen, sicher zu gären, auch bei niedrigen Temperaturen. Wir verwenden Fässer aus europäischer Eiche von Aßmann Büttnerei, die dem Wein eine Mikrooxygenation schenken. Und wir vertrauen darauf, dass unsere Arbeit im Weinberg Trauben hervorgebracht hat, die alles in sich tragen, um ausgezeichnete Weine zu werden.

Gold
Der letzte Schritt vor der Abfüllung ist die Filtration — mit anderen Worten „die Geburt des Weins“, wie Winzer Eric LICHTLÉ sagen würde. Dieser Schritt poliert den Wein und bringt seinen goldenen Glanz und seine feinen Aromen zum Vorschein. Bis dahin vergehen Monate — eine Reise, die unsere Weine in einem Umfeld des Vertrauens selbst zurücklegen. Wir brauchen nur die Geduld, zu sehen, was von Natur aus in unseren Trauben steckte, um einen goldenen Wein zu machen.